Was ist eine Gruppenunfallversicherung ?

 

Eine Gruppenunfallversicherung als eine betriebliche Unfallversicherung ist eine willkommene Möglichkeit, Vereinsmitgliedern oder Arbeitnehmern einen günstigen Unfallversicherungsschutz mit attraktiven Leistungen zu bieten.

 

Wo gearbeitet wird, lauern Gefahren, ob im Unternehmen oder im Verein. Mit der Gruppenunfallversicherung können Unternehmen und Vereine, ab 3 Personen, eine Unfallversicherung abschließen und so finanzielle Schwierigkeiten nach einem Unfall begrenzen oder gar ausschließen.

 

Die Definition bezeichnet die Gruppenunfallversicherung als einen Vertrag, in dem durch einen Versicherungsnehmer (zum Beispiel juristische Person wie GmbH oder Verein) und einen Versicherungsschein eine Mehrheit von mindestens 3 Personen versichert werden. Der Versicherungsschutz kann mit oder ohne Angabe der Namen der zu versichernden Personen geschehen.

Die Leistungen bei einem Unfall sind einer privaten Unfallversicherung gleichgestellt, aber die Beiträge sind bei einer Gruppenunfallversicherung wesentlich günstiger.

 

Welchen Schutz bietet die betriebliche Unfallversicherung für Arbeitnehmer ?

 

Einen Schutz für die Gefahr eines Unfalls können Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen abschließen. Der Versicherungsumfang kann als Vollzeitschutz, Beruf mit Weg (Von der Wohnung des Arbeitnehmers bis zum Ort des Arbeitgebers), Beruf ohne Weg und Freizeitschutz beantragt werden. Der Vollzeitschutz umfasst eine Deckung rund um die Uhr, also einen Schutz für 24 Stunden am Tag. Hierbei spielt es keine Rolle, ob sich der versicherte Arbeitgeber oder Arbeitnehmer in Deutschland oder im Ausland befindet. In diesem Schutz gilt bei einem Unfall eine weltweite Absicherung.

 

Warum werden die Mitarbeiter in Gruppen unterteilt ?

 

Arbeitnehmer, ob Angestellte oder Arbeiter, führen in der Regel verschiedene Tätigkeiten in einem Betrieb aus. So gibt es Bürokaufleute, Schlosser, Reinigungsfachkräfte oder Buchhalter. Während Schlosser und Reinigungskräfte eine mehr körperliche Tätigkeit in Deutschland ausführen, ist dies beim Buchhalter oder der Bürofachkraft anders.

Hier wird weniger körperlich und mehr im Sitzen gearbeitet. Auch der Unfallversicherer unterteilt das Unfallrisiko (Arbeitnehmer) von möglichen Unfällen in Gruppen. Hierbei spielt es keine Rolle, ob die Mitarbeiter verschiedene Standorte besetzen.

 

Gefahrengruppe A/B

 

Die Einteilung in die Gefahrengruppen für die betriebliche Gruppenunfallversicherungen richtet sich nach der tatsächlich ausgeübten beruflichen Tätigkeit bzw. Beschäftigung, nicht nach dem erlernten Beruf.

 

Arbeitnehmer – Gefahrengruppe A

 

Personen mit kaufmännischer und verwaltender Tätigkeit im Innen- oder Außendienst, leitend oder aufsichtsführend im Betrieb oder auf Baustellen. Hierzu zählen beispielsweise auch:

 

– Apotheker
– Architekten
– Fotografen
– Friseure
– Masseure
– Optiker
– Verkäufer

 

Arbeitnehmer – Gefahrengruppe B

 

Personen mit körperlicher und handwerklicher Berufsarbeit, wenn auch nur gelegentlich.

Hierzu zählen beispielsweise auch:

– Bergleute
– Kraftfahrer
– Landwirte
– Polizei im Außendienst
– Sport- und Tanzlehrer

Was deckt eine Unfallversicherung für die Gruppen ab ?

 

Die versicherbaren Leistungen in der Gruppenunfallversicherung sind die Invaliditätsleistung, der Tod durch Unfall, die Übergangsleistung, die Kosten für kosmetische Operationen, ein Unfallkrankenhaustagegeld, ein Genesungsgeld, ein Unfalltagegeld und die Heilkosten.

 

Die Gruppen-Unfallversicherung der Stuttgarter leistet auch bei Verschollenheit die Leistung des versicherten Unfalltodes. Auch eine Unfallrente ab 50 Prozent Invalidität bei einem Unfall kann, auf Nachfrage, eingeschlossen werden.

Eine verbesserte Gliedertaxe kann eingeschlossen werden. Beitragsfrei mitversichert sind Bergungskosten und Rettungskosten, eine erhöhte Kraftanstrengung oder Eigenbewegung, der Tauchunfall, Bewusstseinsstörungen, Krankhafte Störungen infolge psychischer Reaktionen und Vergiftungen durch Gase und Dämpfe. Ferner besteht noch eine beitragsfrei Vorsorgeversicherung, zum Beispiel bis zu 12 Monate nach Vollendung der Geburt der leiblichen Kinder oder Geschwister oder Adoption der Geschwister.

 

Gibt es eine vorläufige Deckung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer ?

 

Liegt der beantragte Versicherungsbeginn der Gruppenunfallversicherung nicht mehr als 60 Tage nach Datum der Antragstellung in der Zukunft, übernimmt die Stuttgarter für die zu versichernden Personen, im Rahmen des gestellten Antrages, vorläufigen Versicherungsschutz.

 

Die Stuttgarter Versicherung verzichtet auf die Beantwortung von Gesundheitsfragen. Vorteile daraus sind keine Zuschläge auf den Beitrag wegen Vorerkrankungen oder sogar Leistungsausschlüsse bei Abschluss des Vertrages. Es wird schnell und unbürokratisch ein Schutz ausgestellt und ab Einreichung des Antrages besteht in der Gruppenunfallversicherung eine vorläufige Deckung.

 

 

Kann auch eine Gruppenunfallversicherung für Vereine abgeschlossen werden ?

 

In der Arbeitgeberunfallversicherung können alle aktiven und passiven Vereinsmitglieder abgesichert werden. Die Vereinsunfallversicherung ist für Vereine mit und Sportbetrieb, aber keine Berufssportler oder Profisportler, möglich.

 

Der Beitrag in der Vereinsunfallversicherung richtet sich nach dem Risiko, also ob ein Sportbetrieb stattfindet oder nicht. Je nach Anzahl der zu versichernden Personen ist ein Nachlass von bis zu 35 Prozent in der Gruppenunfallversicherung möglich.

 

Bei der Gruppenunfallversicherung für Unternehmen können Betriebe aller Art, wie zum Beispiel eine Steuerberatungsgesellschaft, Handwerksbetriebe, Speditionen und andere Unternehmen Versicherungsschutz für Ihre Arbeitnehmer beantragen. Beispiele aus der Vereinsunfallversicherung sind Kinderfördervereine, Katholische Gemeinden, Freiwillige Feuerwehren oder Leichtathletikabteilungen.