Unverzichtbarer Schutz für Ärzte und verkammerte Berufe bei Arbeitsunfähigkeit

Als niedergelassener Arzt, Rechtsanwalt mit einer eigenen Praxis oder sonstiger Freiberufler ist Ihre Arbeitskraft Ihr wichtigstes Kapital. Sollte diese ausfallen – etwa aufgrund eines Unfalls oder durch eine schwere Krankheit – müssen Sie Ihre Praxis/Ihre Betriebsstätte im schlimmsten Fall für mehrere Wochen schließen. Die Folge: Ihr regelmäßiges Einkommen fällt weg, doch die Kosten für Miete, Personal oder Strom laufen weiter. Damit Sie nicht in große finanzielle Schwierigkeiten geraten, die durchaus Ihre berufliche Existenz gefährden können, empfehlen wir den Abschluss einer Praxisausfallversicherung.

 

 

Für wen ist eine Praxisausfallversicherung sinnvoll?

Eine Praxisausfallversicherung ist prinzipiell für alle Selbstständigen sinnvoll, von denen abhängt, ob eine Praxis/ein Betrieb im Fall einer Arbeitsunfähigkeit weitergeführt werden kann oder nicht. Gehören Sie zu einer der folgenden Berufsgruppen, sollten Sie auf diese Versicherung nicht verzichten: niedergelassene Ärzte, verkammerte Berufe wie Rechtsanwälte oder Steuerberater, Apotheker, Psychotherapeuten, Heilpraktiker, Architekten   sowie Ingenieure.

 


Was übernimmt die Praxisausfallversicherung im Schadensfall?

Wenn Sie Ihre Praxis vorübergehend schließen müssen, fallen leider dennoch laufende Kosten an, die trotz Ertragsausfall weiter gedeckt werden müssen. Solche Kosten könnten beispielsweise Miete, Pacht, Leasing, Bürokosten wie Strom oder Wasser, Steuern, Versicherungsbeiträge oder auch Buchführungs- und Finanzierungskosten sein. Für diese kommt eine Praxisausfallversicherung auf. Einige Versicherer bieten die Möglichkeit an, die Kosten für einen Stellvertreter zu versichern. In diesem Fall übernimmt eine Vertretung Ihre Aufgaben. So verhindern Sie, dass die Praxis/der Betrieb geschlossen werden muss. Das Gehalt des Stellvertreters wird dann von der Praxisausfallversicherung übernommen.

 

Beitrag und Versicherungssumme einer Praxisausfallversicherung

Wie hoch die Versicherungssumme der Praxisausfallversicherung und damit Ihr Versicherungsbeitrag ausfällt, hängt von vielen individuellen Faktoren ab und ist deshalb nicht pauschal zu bestimmen. Je nach Höhe der laufenden Kosten, die im Schadensfall übernommen werden müssen, kann die Deckungssumme der Praxisausfallversicherung variieren. Um Ihren Beitrag zu ermitteln, müssen Sie unter anderem detaillierte Fragen zu Ihrem Gesundheitszustand beantworten. Viele Versicherer kalkulieren außerdem höhere Beiträge, je älter Sie bei Abschluss der Versicherung sind. Meist wird eine Erhöhung ab einem festgelegten Eintrittsalter veranschlagt. Deshalb empfehlen wir Ihnen, sich möglichst früh um eine Praxisausfallversicherung zu kümmern.

 

Hinweis: Auch die Wahl der Karenzzeit hat Einfluss auf die Beitragshöhe Ihrer Praxisausfallversicherung. Unter Karenzzeit versteht man die Wartezeit zwischen Eintritt des Schadensfalls und Beginn der Versicherungsleistung.