Vertrauensschadenversicherung

 

 

 

Überblick:

  • Kriminalität am Arbeitsplatz gefährdet Kapital und Liquidität der betroffenen Unternehmen!

Die Vertrauensschadenversicherung ist im Grunde eine Vermögensschadenversicherung des Unternehmens gegen Schäden aus kriminellen Handlungen eigener Mitarbeiter und weiteren Vertrauenspersonen.

Abgesichert durch eine Vertrauensschadenversicherung werden also insbesondere solche Schäden, die das Unternehmen durch vorsätzliche unerlaubte Handlungen einer Vertrauensperson erleidet.

Das Unternehmen schließt die Vertrauensschadenversicherung auf eigene Rechnung ab.

In der Vertrauensschadenversicherung kommt es für den Eintritt des Versicherungsfalls überwiegend auf den Zeitpunkt an, zu dem das Unternehmen den Schaden entdeckt (Feststellungsprinzip).

Die Feststellung des Versicherungsfalls setzt dabei voraus, dass dem Unternehmen durch die Vertrauensperson ein Schaden zugefügt und dieser im Zeitraum zwischen Versicherungsbeginn und Versicherungsende durch das Unternehmen entdeckt wurde.

Entdeckt ist der Versicherungsfall regelmäßig dann, wenn der Versicherungsnehmer von den Umständen des Versicherungsfalls Kenntnis erlangt.

Im Rahmen der Vertrauensschadenschadenversicherung tritt der Versicherungsfall ein, wenn die Vertrauensperson vorsätzlich eine unerlaubte Handlung beging.

Ist die Vertrauensperson ein Organmitglied (also Mitglied des Aufsichtsrats, des Vorstands oder ein Geschäftsführer) setzt der Versicherungsfall voraus, dass das Organmitglied nicht nur den Schaden (mit-)verursachte, sondern sich auch selbst rechtswidrig bereicherte.

Die Vertrauensschadenversicherung ist eine spezielle Versicherungspolice die auch von Kreditversicherern angeboten wird. Die Vertrauensschadenversicherung ist allen Unternehmen (fast) aller Branchen und Betriebsgrößen zugänglich und bietet Schutz gegen Schäden, die Mitarbeiter durch vorsätzliche Handlungen verursachen und die nach den gesetzlichen Bestimmungen (§ 823 BGB) über unerlaubte Handlungen zum Schadenersatz verpflichten.

 

WORIN BESTEHT DAS RISIKO?

 

Kein verantwortungsvoller Geschäftsführer sollte sich der Themen Transparenz, Prävention und Absicherung dieses Risikos entziehen.

Jährlich entstehen in deutschen Unternehmen Schäden in Milliardenhöhe - Tendenz steigend. Dabei sind die Motive vielschichtig und im Vorfeld schwer zu erkennen.

 

 WER IST IN DEN SCHUTZ EINBEZOGEN?

 

In den Versicherungsschutz sind alle Ihre Mitarbeiter und Betriebsangehörigen einbezogen, unabhängig davon, ob sie befristet oder unbefristet in Ihrem Unternehmen beschäftigt sind. Dieser Schutz gilt automatisch auch für Personen, die in Ihrem Auftrag nur vorübergehend in Ihren Geschäftsräumen tätig sind. Der Schutz gilt für alle Ihre Filialen und Tochtergesellschaften – weltweit!

 

WAS IST VERSICHERT?

 

Wir schützen Ihr Unternehmen bei Vermögensschäden, die Ihnen aufgrund vorsätzlich, unerlaubter Handlungen wie z.B. Diebstahl, Unterschlagung oder Betrug entstehen. Auch unmittelbare Schäden aufgrund von Computersabotage oder Geheimnisverrat sind versichert.

Zusätzlich ersetzen wir Ihnen - größtenteils - die Kosten, die bei der Rechtsverfolgung oder der Ermittlung des Schadens entstehen.

 

WAS KOSTET DER VERSICHERUNGSSCHUTZ?

 

Was ist Ihnen der Schutz gegen Untreue und Missbrauch wert? Wir sind uns sicher, dass der Preis für eine umfangreiche Absicherung - im Verhältnis zur individuellen Risikosituation ohne Sicherheitsnetz - nicht zu hoch ist. Überzeugen Sie sich selbst!

 

WIE ERHALTE ICH EINE ENTSCHÄDIGUNG?

 

Sie informieren uns über Höhe und Hintergründe des Ihnen entstandenen Schadens. Sie belegen, dass einer Ihrer Mitarbeiter oder eine sonstige Vertrauensperson für diesen Schaden verantwortlich und schadensersatzpflichtig ist. Wir unterrichten Sie umgehend nach Prüfung der Unterlagen über den Umfang unserer Versicherungsleistung.